Samstag, 28. November 2009

Gedanke im Kopf

Mir fiel gestern wieder auf: "Es kommt nicht darauf an, was man sagt, sondern wie man es sagt."

Muss ich kurz festhalten, eventuell kommt noch ein kleiner Text dazu, grade fehlt mir die Muße. Sonst einfach als anregendes Zitat ;)

*Update - 29.11.09*

So, nun also ein bisschen Erklärung, auch wenn sich der Satz an sich ganz gut selbst erklärt. Mir ist wieder aufgefallen, wie sehr es in unserer Kommunikation auf Körpersprache, Mimik, Stimmlage und Ausstrahlung ankommt und wie stark man damit Reaktionen beeinflussen kann. Na klar, wenn wir jemandem erklären, dass er im Lotto gewonnen hat, freut er sich, egal wie monoton wir es herüber bringen, allerdings lassen sich durch ein paar kleine Aufmerksamkeiten „gewöhnliche“ Gespräche doch viel besser gestalten.

Wenn man also anfängt, ein grundsätzliches Bewusstsein für ein Auftreten, für die Körperhaltung, die Gestik, die Mimik, die Tonlage der Stimme und auch die Sprechgeschwindigkeit sowie Betonung entwickelt, kann man sich viele Gespräche einfach schöner und interessanter machen. Für beide Seiten.

Wichtige Punkte, die mir meistens sehr schnell in einem Gespräch auffallen sind direkter Augenkontakt sowie klare, deutliche und nicht zu schnelle Aussprache. Sind diese Grundvoraussetzungen gegeben und man noch gerade steht oder sitzt, hat man schon eine ganz andere Atmosphäre für ein Gespräch, als wenn man ungemütlich sitzt, überall sonst wo nur nicht in die Augen des Gegenübers guckt und vor sich hin stottert. Klar, das ist überspitzt, aber die Richtung stimmt schon.

Und auch hier gilt wie ich finde wieder „Only action can take knowledge into wisdom.“ Man mag dem Ganzen hier zustimmen und sagen: „Klar, einleuchtend, plausibel“, aber erst wenn man diese Ideen mal im wirklichen Gespräch umzusetzen versucht, sieht man wie stark „gewöhnliche“ Gespräche somit an Wert gewinnen und wie viel mehr Spaß es auf einmal macht sich zu unterhalten. Einerseits kann man gut drauf achten, wie Gesprächspartner reagieren, wenn man sich umstellt, andererseits ist Selbstreflexion natürlich praktisch. Man versucht sich selber zu beobachten und überlegt sich nach dem Gespräch wie man sich wohl geschlagen hat und fragt sich, ob es Spaß gemacht hat, sich mal etwas bewusster dem „Reden“ zu widmen, auch wenn man vielleicht denkt: „Was soll der Quatsch, ich kann reden und man versteht mich, das muss reichen“.


So, einfach eine kleine Anregung, wieder etwas konfus, ich entschuldige mich ;)
Dafür auch direkt das Zitat der Woche:

The habit is the problem. All you need to do is be conscious about your choices and responsible for your actions.

1 Kommentar:

  1. vielleicht solltest du deinen header überdenken, philipp.
    "terrence.bloggt .
    auf der suche nach der nicht wirklich täglichen dosis reflexion und aufmerksamkeitserweiterung - damit ihr es nicht machen müsst."
    "so you don't have to" klingt zwar irgendwie cooler, aber nachher wirst du noch opfer des zorns vom avgn.
    und ich geb dir bei diesem thema sogar recht.
    hab heute meinen guten tag, merkste?

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