Dienstag, 1. Dezember 2009

Über den Umgang mit Pflichten und Aufgaben

Unser Kopf ist quasi ein kleiner Terminkalender. Wenn wir Pflichten haben, notieren wir uns das mental und ab dann ist die Pflicht/Aufgabe oder das Problem in unserem Kopf verankert. Dann gibt es vier Möglichkeiten damit umzugehen:

  1. Wir erledigen die Aufgabe rechtzeitig und geplant, alles top.
  2. Wir vergessen die Aufgabe, warum auch immer, völlig und sind ganz verwundert, wenn auf einmal ein Ergebnis erwartet wird. Passiert, ist aber relativ harmlos.
  3. Wir entscheiden uns einfach dafür, die Aufgabe nicht wahrzunehmen und streichen sie somit aus dem Kopf. Das kann gut oder schlecht sein, aber solange wir es mit uns selber ausmachen, ist es wenigstens eine klare Entscheidung.
  4. Das ist der kritischste Fall: Wir haben die Aufgabe halb-bewusst dauerhaft im Hinterkopf schwirren und immer wieder erinnern wir uns daran, verdrängen den Gedanken aber schnell wieder. Das erschafft ein unschönes Gefühl, man kann es auch als schlechtes Gewissen bezeichnen, das nicht weggeht und immer schlimmer wird, solange bis man entweder die Aufgabe erledigt oder sie sich erübrigt und man zu spät war.
So ist das eben mit den Aufgaben und es gilt: Klarheit schafft einen freien Kopf und somit Ruhe und ein befreites Gefühl. Unklarheit schafft dauerhafte Unruhe im Kopf und Unzufriedenheit.

Aufgaben, die man also als Probleme sieht, verschwinden nicht, wenn man sie schleifen lässt und nicht beachtet, sie bleiben einfach ungelöst und tauchen in den meisten Fällen "schlimmer" wieder auf. Nur eine direkte Konfrontation kann Dinge sinnvoll lösen, wobei ich sagen muss, dass ein: "Ich befasse mich damit nicht mehr, es ist kein Thema mehr" in manchen Fällen natürlich das Ergebnis einer direkten Konfrontation sein kann.

1 Kommentar:

  1. netter artikel, fasst nochmal so allgemeine dinge zusammen. die letzten beidem absaetze waren fuer mich am neuesten und nuetzlichsten ;)

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