Mittwoch, 11. Mai 2011

Google I/O

So, gestern war also die Google I/O und wie eigentlich jedes Jahr bei Google gab es eine Menge neues Zeugs, eine Menge interessanter Details, eine Menge Einsichten in neue Möglichkeiten, aber nicht DEN Knaller schlechthin, der alle vom Hocker gehauen hat. 
Aber das muss auch nicht sein. Google ist eben nicht Apple. Google überzeugt nicht eine große Masse mit einem einzigen tollen und runden Produkt, Google überzeugt ein Fachpublikum mit vielen kleinen Veränderungen, mehr Komfort für Entwickler und vor allem mit einer Offenheit, denn es ist eben immer noch Open Source.

Und da liegt der Punkt, an dem ich Google I/O über alles loben muss. Der Cloud Dienst für Musik zum Beispiel haut mich nicht besonders um, die Möglichkeit in Zukunft elektronische Geräte im Haus per Handy automatisch zu steuern auch nicht. Aber die Möglichkeit all diese Features als Programmierer selber anpassen zu können ist eben das Geile! Ich kann mir jetzt schon die Unmengen an Apps vorstellen, die kreative Köpfe allein für den Hausgebrauch entwickeln werden und daher hat Android auch mehr Potential als das iOS. Weil Millionen von motivierten Privatleuten einfach mehr erreichen als tausend bezahlte Programmierer. 



Google schlägt hier in die Sparte der technisch sehr versierten und geskillten und kreativen Generation, die gerne programmiert und gestaltet und ihre Arbeit frei zur Verfügung stellt. So kann iOS auf Dauer keine Konkurrenz für Android darstellen, weil die  Gerätebreite bei letzteren größer ist und die Apps auf Dauer qualitativ besser sein werden.

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