Dienstag, 13. Mai 2014

Und sie wundern sich, warum ihnen niemand mehr traut

Publisher sind unter Videospielern ja so verschrien wie die global agierenden Fastfood Ketten bei veganen Hippies.
Publisher erzwingen verfrühte Releases, denken sich immer neue Methoden aus, um Spiele monetär erfolgreicher zu machen und nehmen Entwicklern die Freiheit, wirklich gute Spiele zu machen. So zumindest die häufigsten Vorwürfe.
Es ist schwer, sich als Publisher da zu wehren und mit weißer Weste als Gegenbeispiel aufzufallen.
Ubisoft war so ein Publisher, der zwar allein durch seine Größe auch nicht fehlerfrei war, aber sich dennoch immer wieder an neuen Franchises probiert hat und nicht vor Innovation zurückgescheut ist. Jetzt aber haben die Jungs mal wieder klar in die Hände der Kritiker gespielt und wieder einmal bewiesen: Den Publishern ist nicht zu trauen, wenn es um Qualität zu fairen Preisen geht.

In diesem Fall geht es um Watchdogs, was seitens Ubisoft vermarktet wurde, als sei es das Mario der Sandbox-Spiele und als würde mit diesem Spiel alles anders werden. Im Laufe der Zeit wurde immer mehr über das Spiel veröffentlicht und die Skepsis auf Spielerseite stieg mit jedem gezeigten Screenshot, mit jeder gezeigten Spielminute. Immer größer wurden die Zweifel daran, wie das ganze im Endeffekt wirklich funktionieren soll. Jetzt setzt Ubisoft aber den krönenden Abschluss auf, indem sie einerseits ihre 1080p/60FPS Versprechen klammheimlich von der Homepage löschen und andererseits eine dermaßen pervers und undurchsichtige Masse an Sondereditionen auf den Markt schmeißen, dass ich gar nicht wissen möchte, wie viel Geld man investieren müsste, um alle zusätzlichen Inhalte zu bekommen.

Seit wann sind Messeankündigungen mit Wahlversprechen vergleichbar?


Abgesehen davon, dass viele der Bonus-Inhalte auch noch digitaler Natur sind (Was mich grundsätzlich stört), sind einige auch Plattform- bzw. Shop-gebunden. Warum das ganze? Nur damit niemand das Gefühl der Zufriedenheit erreicht und viele so mehrere Versionen erwerben werden? Mich persönlich ekelt eine solche Politik an und sorgt ehr dafür, dass ich (So wie im Falle von Watchdogs), gar nicht zuschlage.
Welche Version darf es denn sein?

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